2. Weihnachtstag

Eine Anmerkung:

Man möge bitte nachsichtig mit mir sein, wenn ich mich freue, dass das Weihnachtsfest morgen vorbei ist. Schließlich feiere ich Weihnachten seit Jahren allein und habe bereits vor dem diesjährigen Weihnachtsfest nicht mehr viel Weihnachtsfreude in mir gehabt. Die letzten Jahre haben mich einfach geprägt.

Immerhin gibt es meine Arbeit, die sehr vielfältig ausgeprägt ist und mich durch meine Erkrankungen trägt. So schreibe ich seit neun Jahren Film- und Buchrezensionen (rund 3.000 Stück – auch wenn die Seiten momentan durch einen Datenbankfehler nicht erreichbar sind). Seit über 12 Jahren bin ich in der Marktforschung tätig. Außerdem bin ich Shopbetreiberin bei Amazon und besitze drei Domain. Diese Seiten beschäftigen sich mit internationalen Themen: www.deutsches-welterbe.de, www.schwedisches-welterbe.de sowie www.musikwelt.eu. Daher bin ich wohl nun auch nicht mehr ganz unbekannt.

Auch wenn die Seiten momentan nicht erreichbar sein – die Beiträge auf meinen Domains bieten einen Überblick, welche Bücher und Filme ich in der letzten Zeit in den Händen hatte. Dort veröffentliche ich regelmäßig die Links zu meinen Rezensionen.

Ich hatte gehofft, dass sich meine Jobs mit dem Fußball, meinem allerliebsten Hobby seit vier Jahrzehnten, verbinden lassen. Der gestrige Tag hat jedoch eindrucksvoll gezeigt, dass dies für alle Zeit unmöglich sein wird. Ganz gleich, wie sehr mir auch die Entscheidung persönlich wehtut (Immerhin kenne ich ja auch Fußballer persönlich – ganz besonders einen) – so muss ich sie doch treffen. Ab dem kommenden Jahr werde ich mein Engagement im Fußball komplett zurückfahren. Schließlich habe ich auch eine Verantwortung gegenüber den Unternehmen, mit denen ich schon Jahrelang zusammenarbeite.

Die Geschichte meiner Domain musikwelt.eu

Dieses Weihnachtsfest hat eine ungewöhnliche Note: Schließlich stehe ich zum ersten Mal, seit ich der Texterei zu 99 Prozent Ade gesagt habe, nicht mehr unter Termindruck. Zudem bin ich in die Marktforschung, einem Bereich mit mehr als 10jähriger Erfahrung zurückgekehrt. Außerdem sind einige andere Fragen geklärt. Dazu gehört auch das Thema Musik. Um das zu verstehen, muss ich etwas weiter hin der Zeit zurückgehen und die Geschichte der Doman www.musikwelt.eu.

Es gab eine Zeit, in der bei mir in Berlin lauter Künstler auftauchten. Damals fühlte ich mich natürlich sehr geschmeichelt und dachte, dass das Interesse mir persönlich gelten würde. Darunter befanden sich Matthias Carras, Andreas Martin, Leonard (wohl auch) und Michael Morgan. Das tat es allerdings auch, jedoch auf eine andere Weise als gedacht. Bei Andreas habe ich Verständnis. Es ist jedoch schade, dass andere Künstler nicht den Mund aufgemacht haben – sonst hätte ich etwas schon wesentlich früher erklären können.

Wie vielen Menschen inzwischen wohl bekannt ist, hat mein Vater Geschwister, ich jedoch nicht. Es gibt vier Cousinen, wobei man ja auch nicht immer alles im Blick haben kann. Da gibt es meine Cousine Petra, die im Sommer letzten Jahres geheiratet hat. Bis zu diesem Zeitpunkt trug sie ihren Geburtsnamen – also Teuscher. Irgendwann habe ich mir zufällig ihr Titelbild bei Facebook genauer angeschaut. Dort hatte sie den Chat-Namen ihres Mannes bei Jappy eingetragen: Bernd. Beides zusammen stellt normalerweise eine einfache Tatsache dar – nicht jedoch in meinem Fall. Schließlich schreibe ich seit Anfang 2009 Rezensionen für Bücher und Filme (mehr als 3000). Als ich zu Facebook kam, habe ich mich natürlich auch mit einigen Kollegen angefreundet, worunter sich auch ein Bernd befindet. Nun wäre die Welt insoweit okay. Jedoch handelt es sich bei Bernd um einen Künstler, der aufgrund einer langen Karriere in der realen Musikwelt sehr geschätzt wird. Bei dieser Kombination Bernd und meinem Namen Teuscher werden wohl nicht wenige Künstler in google recherchiert haben. Sie dürften es gewesen sein, die die ersten waren, die das mit dem Namensspiel bei Jappy bemerkt haben. Einige haben bestimmt auch schon festgestellt, dass es zwischen mir und meiner Cousine Petra gravierende Unterschiede gibt. Und sie werden auch bemerkt haben, dass ich von vielen Dingen, die geschehen sind, als ich normale Jobs ausgeführt habe, keine Ahnung hatte.

Da ich mir ja eine selbständige Existenz aufgebaut hatte, ging ich 2012 aus, dass ich das alles auch finanziell schon hinbekommen würde. Womit ich nicht gerechnet habe, war die Tatsache, dass man mir über vier Jahre meinen Rechner angreift, mich in der Form am Arbeiten hindert, ich nicht einmal meine Arzttermine wahrnehmen konnte und ich somit meinen Lebensunterhalt nicht mehr so wie geplant normal erwirtschaften konnte (meinen Rechner stelle ich bei Bedarf jederzeit für eine Überprüfung zur Verfügung). Ich hatte viele Träume. Heute habe ich akzeptiert, dass einige dieser Träume niemals in Erfüllung gehen werden. 

Ein Hinweis: Via Chat bin ich sowieso nur wenig zu erreichen, da ich zu wenig Zeit habe. Generell gilt, dass ich zwischen 22:00 und 8:00 Uhr nicht via Messenger erreichbar bin. Zudem nutze ich meinen Skype-Anschluss (Marina.Teuscher) nicht.

Ich hoffe, ich kann mit meiner Domain die Künstler etwas unterstützen. Allen aus dem Bereich der Musik wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch.

Danke für schöne Bilder

Besondere Weihnachtsgrüße gehen heute an die Fotografen, die ihre Bilder auf der Domain pixabay.com kostenlos zur Verfügung stellen. Ohne die Fotografen wären Projekte wie diese gar nicht möglich. Na klar freuen Sie sich auch über ein Dankeschön. Das gibt es von mir, in dem ich weitere Städte auf die Domain aufnehme.

Auf der Domain pixabay.com erfolgt die Veröffentlichung unter Creative Commons CCO. Dadurch kann eine sichere Verwendung der Bilder oder Fotos erfolgen, wobei ein Einsatz auch für kommerzielle Zwecke möglich ist.

Ich werde in den kommenden Wochen versuchen, ihre Namen in das Impressum der jeweiligen Domain zu integrieren. Es kann durch andere Aufgaben allerdings etwas dauern. Der Ausbau der Domains geht auch im kommenden Jahr weiter.

Allen Fotografen von Pixabay.com danke ich und wünsche Ihnen sowie Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Jahresausklang

Ein für mich sehr turbulentes und anstrengendes Jahr (sehr oft nicht mit schönen Seiten bedacht) geht nun endlich zu Ende. Das zweite Behandlungsjahr meiner Krebserkrankung hat begonnen. Eine etwas größere Sicherheit werde ich dann erst Ende 2018 haben. Und doch hat das Jahr 2017 einige gute Seiten, da ich einige Zweifel (auch an meinen Krebserkrankungen) konnte ich durch Vorlage von Unterlagen beheben. Was bleiben wird, ist eine gewisse Trauer, da ich 12 bis 33 verlorene Jahre niemals zurückbekomme und mit vielen leeren Versprechungen leben musste.

Allerdings gibt es den Rückhalt, den mir auch meine Firmen vermittelt haben. Seit Anfang November bin ich nun verstärkt in die Marktforschung zurückgekehrt. Es gilt jetzt für mich weiterhin die Fitness aufzubauen, damit ich die Arbeit in den kommenden Monaten des neuen Jahres weiter ausbauen kann. Daher danke ich meinen Firmen für das Vertrauen, dass Sie mir entgegen gebracht haben. Ich freue mich auf das neue und die vielen Projekte, die ein neues Jahr mit sich bringt.

Ein Wunsch in andere Richtungen:

Für das neue Jahr wäre es wünschenswert, dass sich einige andere Menschen darüber informieren, welche Behandlungswege es für Krankheiten oder welche Praxen es gibt, damit man Missverständnisse erst gar nicht über Jahre anwachsen lässt. Denn auch wenn jetzt ein neues Jahr beginnt, heißt es für mich ab Mitte Februar mich auf die nächsten Kontrolltermine bei den Ärzten einzustellen.