Das Welterbe-Komitee

Das Welterbekomitee tagt einmal jährlich. Die Mitglieder dieses Komitees beraten über die Anträge oder Bewerbungen, die seitens der unterschiedlichsten Nationen an die UNESCO gestellt werden. DAbei gibt es zwei besondere Schwerpunkte während der in der Regel zehntätigen Tagung. Zum einen sind dies die Neueinschreibungen in die Welterbelisten. Schließlich hat jedes Land eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten, die einem auf den ersten Blick völlig normal erscheinen. Und doch haben viele Sehenswürdigkeiten individuelle Werte, deren Wurzeln eine Grundlage vor vielen Jahrzehnten oder Jahrhunderten haben. In diesem Fall wird ein Antrag ausgearbeitet, mit dem sich das jeweilige Land um die Anerkennung für eine besondere Fläche oder ein Gebäude als Welterbe bewirbt. Wird der Bewerbung stattgegeben, erhält das Land für den Antrag den Status des Welterbes.

Vereinzelt kann es zu Streichungen von Welterbestätten kommen, sodass der Status aberkannt wird.

Der weitere Schwerpunkt liegt auf der Roten Liste vom gefährdeten Welterbe. Mitunter kommt es dazu, dass Welterbestätten als gefährdetes Welterbe auf die Rote Liste gelangen. Haben sich Änderungen ergeben, entscheidet das Welterbekomitee darüber, ob Welterbestätten von der Roten Liste auf die normale Liste zurückübertragen werden.

Die derzeitigen Mitgliedsländer des Welterbekomitees

Angola – Aserbaidschan – Burkina Faso – Finnland

Indonesien – Jamaika – Kasachstan – Kroatien

Kuba – Kuwait – Libanon – Peru

Philippinen – Polen – Portugal – Simbabwe

Südkorea – Tansania – Tunesien – Türkei – Vietnams

 

Copyright by Marina Teuscher 2018 – 2025