Königliches Schloss Drottningholm

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Die Aufnahme des königlichen Sommerschlosses in die Liste des Welterbes der UNESCO erfolgte im Jahr 1991. Zu diesem Zeitpunkt besaß das Schloss bereits eine Geschichte, die bis in das 16. Jahrhundert zurückführt. Erbaut wurde das Schloss zum ersten Mal im Jahr 1580. Nachdem das Bauwerk im Jahr 1661 bis auf die Grundmauern niederbrannte, begann der Wiederaufbau im Stile des Barocks im kommenden Jahr. Nach und nach folgten auf dem Gelände weitere Bauten wie das chinesische Schlösschen und das Drottningholmtheater. Den besonderen Höhepunkt innerhalb des Theaters stellt die original erhaltene Bühnenmaschinerie dar. Ferner zeichnet sich das chinesische Schloss durch eine Kombination von französischem Rokoko und orientalischen und chinesischen Elementen aus. Diese beiden Gebäude sind der Grund für die Aufnahme des Schlosses in das Weltkulturerbe. Bereits neun Jahr vor der Erklärung zum Weltkulturerbe hat die schwedische Königsfamilie dieses Schloss als Wohnsitz ausgewählt. Zu erreichen ist das Schloss auf der Insel Lovön, die wiederum im Malären liegt.

 

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