DIE SITZUNG VOM WELTERBE-KOMITEE 2019

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. In gut zwei Wochen tagt das Welterbe-Komitee in Aserbaidschan in der Stadt Baku. Es geht um die Weiterentwicklung des Welterbeprogramms. Außerdem steht der Schutz von gefährdeten Welterbestätten auf dem Programm. Im Mittelpunkt bei dieser Sitzung steht außerdem der Erhaltungszustand von eingeschriebenen Stätten, wobei es um 166 Stätten geht. Davon befinden sich 54 Stätten, die sich auf der Liste vom gefährdeten Welterbe befinden.

Ein großer Schwerpunkt sind die Neuaufnahmen in die Listen des Welterbes. In diesem Jahr sind nach langer Vorbereitung in den verschiedenen Ländern auf der Tagesordnung insgesamt 38 Nominierungen zu finden. Länder wie Burkina Faso, Australien, Island und Myanmar schauen in diesem Jahr gespannt nach Baku.

Natürlich schaut auch Deutschland gespannt in diesen Tagen der Sitzung nach Aserbaidschan. Schließlich liegt eine Beteiligung von Deutschland an den folgenden Nominierungen vor:

Die Grenzen des Römischen Reiches – Der Donaulimes – transnationale Stätte

Die Montanregion Erzgebirge/Krusnohofi – transnationale Stätte

Das Augsburger Wassermanagement-System

Entsprechend dem Turnus in den vergangenen Jahren müsste etwa ab dem fünften Tag der Sitzung mit den Entscheidungen über die Vergabe der Welterbe-Titel zu rechnen sein (Angaben erfolgen ohne Gewähr). 

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