Die Unesco

Aktuelles zum Welterbe-Komitee

Bis zum Sommer nächsten Jahres wird die Welterbeliste seitens der UNESCO mit nunmehr 1.007 Welterbestätten weitergeführt. Schließlich erfolgte durch das Welterbe-Komitee bei der Sitzung im Jahr 2014 in Katar die Aufnahme von 26 Stätten in die Liste des Welterbes. Darunter befindet sich die Reichsabtei im westfälischen Höxter. Doch fand auch die Aufnahme des Okavango-Deltas in Botsuana sowie der in den Anden gelegenen Inka-Pfade statt. Ebenso nahm die UNESCO 21 weitere Stätten in die Liste des Kulturerbes auf. Ferner gibt es vier neue Naturerbestätten. Komplettiert wird die Liste durch eine neue Kultur- und Naturerbestätte.

Ein kurzer Einblick in die Geschichte

Sie alle stehen in einer Liste, deren Geschichte im Jahr 1979 begann. Zum damaligen Zeitpunkt erfolgte die Aufnahme der ersten Welterbestätten in die Liste des Welterbes. Begonnen hat die Arbeit allerdings schon früher. Bei der UNESCO handelt es sich um die United Nations Educational Scientific and Cultural Organisation. Diese Behörde stellt eine Sonderbehörde der Vereinten Nationen dar. Es geht bei der Arbeit um die Förderung von Wissenschaft, Erziehung, Kultur sowie um die internationale Zusammenarbeit in diesen Bereichen. Die Gründung dieser Behörde erfolgte im Rahmen der Londoner Konferenz, die in der Zeit vom 1. bis 16. November 1945 stattfand. Nachmehr als zwei Jahrzehnten Arbeit der UNESCO erfolgte im November 1972 die Verabschiedung des „Übereinkommens zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt. Die Ratifizierung dieses Übereinkommens ist bisher durch 191 Staaten durchgeführt worden.

Die Rote Liste

Zusätzlich zur Liste des Welterbes besteht bei der UNESCO eine zweite Liste. Dabei handelt es sich um die Liste des gefährdeten Welterbes. In diesem Fall liegen Bedrohungen der unterschiedlichsten Ausmaße vor. Nur aufgrund der Durchführung umfangreicher Maßnahmen ist ein umfangreicher Schutz der auf der so genannten Roten Liste befindlichen Stätten möglich.

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