Flora und Fauna

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Das Bild fällt im ganzen Land recht unterschiedlich aus. Richtet sich der Blick nach Nordschweden, fallen dort die borealen Nadelwälder mit ihrer Ausdehnung auf. Wer sich mehr in Richtung Süden bewegt, trifft dort vermehrt auf Mischwälder. Markant zeigt sich der Grenzraum von Flora und Fauna, bei dem es sich um den Limes Norrlandicus handelt. Einst befanden sich in Südschweden eine Vielzahl von Laubwäldern. Sie wurden im Laufe der Zeit weniger, während der Ackerbau vermehrt auftrat. Doch es wurden auch Flächen mit schnell wachsendem Nadelwald aufgebaut.

Besondere Merkmale

Von besonderen geologischen Voraussetzungen und dem Klima sind die Inseln Öland und Gotland gekennzeichnet. Daher zeigt sich die Flora sehr vielfältig und beeindruckend. Schließlich gibt es dort Pflanzen-Mischungen, die in der Regel nur im Raum des Balkan vorkommen. Im Mittelpunkt stehen vor allem Orchideenarten.

Der weitere Blick

Neben den inzwischen wieder stark verbreiteten Wildschweinen im südlichen Raum von Schweden ist dort auch der Rothirsch zu finden. Etwas weiter verbreitet sind die Rehe. Des Weiteren sind in Schweden Elche zu finden, die mitunter störende Einflüsse auf den Straßenverkehr ausüben. Mittlerweile sind dort wieder vermehrt Luchse, Wölfe und Braunbären zu Hause. Ebenfalls haben Biber, Robben sowie Süß- und Salzwasserfische in Schweden ihr Zuhause. Sie leben in einem Land, indem mittlerweile elf Prozent des Landes von Naturschutzgebieten sowie Naturschutzreservaten gekennzeichnet ist. Außerdem gibt es 29 Nationalparks innerhalb des Landes.

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