Falun

Als Hauptstadt der mittelschwedischen Provinz Kopperberg erleben Gäste die Großgemeinde Falun. Bekannt ist die Gemeinde als Wintersportort. Zu erreichen ist Falun in Dalaarnas Iän, einer schwedischen Provinz und zugleich in Dalarna, einer historischen Provinz. Das dort befindliche Welterbe ist eine Kombination aus Bergwerken, Industrielandschaft und Arbeitervierteln. Es ist der ab dem 11. Jahrhundert nachgewiesene Kupferbergbau am Tiskasjöberg, der die Entwicklung der Stadt fördert. Betrieben wurde der Bergbau zunächst von Bauern. Veränderungen in Form von regelmäßig abgehaltenen Märkten brachte die Zeit ab dem 14. Jahrhundert mit sich. Außerdem entstand um den Marktplatz eine kleine Siedlung.

Die spätere Zeit

In der Folgezeit nahm die Bedeutung des Bergbaus zu. Damit kam es zugleich zur Förderung des Anwachsens der Siedlung, was zusätzlich zur Verleihung der Stadtrechte beitrug. Mit etwa 6.000 Einwohnern war Falun zum damaligen Zeitpunkt eine der größten schwedischen Städte. Bekannt war die Stadt zudem aufgrund der Kupferbergwerke, in denen – wenn auch etwas planlos – die weltweite Produktion von zwei Drittel Kupfer stattfand. Zu Veränderungen kam es ab dem Jahr 1987.

Die heutige Zeit

Verändert hat sich Falun inzwischen zu einem Dienstleistungszentrum. Zum einen sitzt dort die Kommunalverwaltung. Gleichzeitig haben dort die Verwaltung des Provinziallandtages sowie die Provinzialverwaltung dort ihren Sitz. Ebenfalls befinden sich in der Stadt einige Institute er Hochschule Dalarna. Zudem befinden sich in der Stadt einige Institute der Hochschule Dalarna. Zudem kommt dem Tourismus eine wichtige Bedeutung zu. Natürlich stellen die Stadt sowie das Bergwerk wichtige Attraktionen dar. Ein Besuch bietet sich ferner im Skisprungzentrum Lugnet sowie in Sundborn an, das in der Nähe liegt. Dort erhalten Gäste einen Blick auf das Haus, in dem der Maler Carl Larsson lebte.

 

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