Die Welterbestätten in Finnland

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Zu den Mitgliedsstaaten in der Europäischen Union gehört Finnland. Seit dem Jahr 1995 gehört Finnland als Mitglied zur Europäischen Union. Umgeben wird der Staat von der Ostsee, Russland, Norwegen und Schweden. Mit einer Einwohnerzahl von etwa 5,4 Millionen Einwohnern gehört Finnland zu den Ländern, die am dünnsten besiedelt sind. Allerdings macht das Land auch damit auf sich aufmerksam, das es in Europa der Staat mit den meisten Wäldern ist. Gekennzeichnet ist das Land von Kiefern, Fichten und Birken. Bezüglich des Bodens liegt eine Bedeckung mit Moosen und Blaubeersträuchern vor. Den Höhepunkt stellt die Mitternachtssonne, die von Ende Mai bis Ende Juli zu erleben ist, dar. Während dieser Zeit gibt es keinen Sonnenuntergang.

Geografische Gedanken

Bezogen auf die Fläche erreicht Finnland mit 338.448 km² nicht ganz die Größe von Deutschland. Es handelt sich weltweit um eines der nördlichsten Länder. Gegeben ist eine Lage zwischen dem 60. und 70. Breitengrad. Im Norden des Polarkreises ist etwa ein Drittel der Landesfläche zu erreichen. Die Staatsgrenze zu Russland befindet sich im Osten des Landes. Laut amtlichen Angaben hat diese eine Länge von 1.340 Kilometern, sodass es sich um die längste Staatsgrenze handelt. Während im Westen eine Begrenzung durch den Bottnischen Meerbusen vorliegt, handelt es sich im Süden und Westen um Nebenmeere der Ostsee, an die das Land grenzt.

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Sehenswerte Facetten

Für das besondere Erlebnis bietet sich das Einplanen von einem Besuch in Helsinki, Lohja und Rovaniemi an. Dort sind Sehenswürdigkeiten wie das offizielle Dorf mit dem Hauptpostamt vom Weihnachtsmann zu bestaunen. Überhaupt fasziniert das Land seine Gäste mit der Architektur. Der Blick kann ferner auf Lappland fallen, das in vielfältiger Hinsicht Geschichte schreibt. Dies zeigt sich deutlich bei den Naturschutzgebieten und den Nationalparks. Richtet sich der Blick unter dem Aspekt „zusammenhängend“ auf diese Gebiete, so gibt es in Europa keinen größeren Komplex eines Schutzgebietes. Es gibt Regionen, in denen die Natur fast unberührt erscheint. Zahlreiche Wildtiere wie Eulen lieben diese Gebiete. Für sie sind diese ideale Orte, um sich zuückzuziehen. Nationalparks sind mit Petkeljärvi, Patvinsuo und Koli in der Provinz Karelien zu erreichen.

Einen besonderen Höhepunkt bildet die Mitternachtssonne, die von Ende Mai bis Ende Juli zu erleben ist. Während dieser Zeit gibt es keinen Sonnenuntergang. Zu den sehenswerten Facetten gehört die auch heute noch bekannte Königsstraße, bei der es sich um eine bedeutende Verbindung handelt. Vereint werden im Süden von Finnland Orte, die kulturhistorisch von Bedeutung sind. Eine gute Ausschilderung ermöglicht das leichte Finden der sehenswerten Schätze. Ihr Augenmerk richten Gäste gern in Helsinki auf der Uspenski-Kathedrale. Diese zeichnet sich im Inneren Bereich durch eine blaue Halbkugel aus, deren besonderer Höhepunkt die goldenen Sterne sind.   

Das Welterbe

Der Staat ist mit den folgenden Welterbestätten in der Welterbeliste vertreten:

Stadt Rauma – 1991

Die finnische Stadt zeichnet sich durch ihre hölzerne Altstadt aus. Gekennzeichnet ist das Bild von etwa Häusern. Dies führte zur Aufnahme von Raum in die Liste des Welterbes im Jahr 1991. In der Stadt befindet sich außerdem ein Ostseehafen von größerer Bedeutung. 

Festung Souomenlinna – 1991

Die Geschichte dieser Welterbestätte beginnt im 18. Jahrhundert mit ihrer Entstehung. Vor der Hauptstadt befinden sich mehrere Inseln, die miteinander verbunden sind. Dort ist die Festunt zu erreichen. Innerhalb von Finnland handelt es sich um eines der beliebtesten Ausflugsziele. Ermöglicht wird auf diesen Inseln der Besuch von verschiedenen Museen. 

Kirche von Petäjävesi – 1994

In den Jahren 1763 und 1764 erfolgte die Erbauung dieser Holzkirche. Sie befindet sich in der Gemeinde Petäjävesi. Die entscheidenden Facetten dieser Welterbestätte sind in der Architektur zu sehen, wobei es um drei Elemente geht. Eine Verbindung gehen die älteren Einflüsse der Gotik, Elemente der Renaissance sowie die Formensprche der Holzarchitekt von Finnland ein. 

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Historische Kartonfabrik von Verla – 1996

Im Süden von Finnland ist die Landschaft Kymenlaakso gelegen, in der das Dorf Verla erreichbar ist. Von dort bieten sich Ausflüge nach Helsinki und nach Kouvola an. Die besondere Note liegt darin, dass das Fabrikdorf noch so erhalten ist wie es einst bestand. Und das war zur Jahrtausendwende vom 19. auf das 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt steht bei dieser Welterbestätte die Papierfabrik. 

Sammallahdenmäki – 1999

Es handelt sich um einen Hügel, der sich im Ort Lappi befindet. Diese archäologische Stätte ist innerhalb der nordischen Länder von hoher Bedeutung. Die dort befindlichen Rösen sind auch in Dänemark oder Schweden zu entdecken. Sie stammen aus einer Zeit, die auf 1500 bis 100 v. Chr. datiert ist.

Schärenküste – Kvarken-Archipel – 2000

Diese Region befindet sich zwischen Finnland und Schweden in der Ostsee. Es handelt sich zugleich um einen Teil vom Bottnischen Meermuseum. Durch die Region Kvarken kommt es zu einer Teilung in den Norden und den Süden. Gelegen ist die Region am Ostseeausfläufer an der schmalsten Stelle. Diese befindet sich bei Vaasa in Finnland und Umea in Schweden.

Struve-Bogen – 2005

Dabei handelt es sich um den skandinavisch-russischen Meridianbogen, bei dem auch vom Struve-Bogen handelt. Der Name stammt vom deutschbaltischen Astronomen Wilhelm von Struve. Bei dieser Welterbestätte handelt es sich um eine Gradmessung. Genauer geht es um ein Netz von geodätischen Vermessungspunkten, das eine Länge von 3000 Kilometer besitzt. 

Die Welterbestätten im Überblick

http://deutsches-welterbe.de/die-unesco/welterbestaetten-in-167-laendern/

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