Das ABBA-Museum

Geht es um Musik, so steht Schweden in der Welt ganz weit oben. Schließlich hat die Popgruppe ABBA eine einzigartige Geschichte in der Welt der Musik geschrieben. Mehr als 380 Millionen Tonträger konnte die Band verkaufen. Im Jahr 1982 fand die Geschichte der Band ihr Ende, da es zu privaten Differenzen kam. Doch die Musik bleibt und findet stets neue Anhänger.

Der Beginn einer neuen Geschichte

Soviel Eindruck wie ABBA in der Welt hinterlassen hat, zieht weitere Ideen nach sich. Und so kam es am 7. Mai 2013 zur Eröffnung der interaktiven Ausstellung „ABBA – The Museum. Das Museum gehört zur Swedish Music Hall of Fame. Zu finden ist dieser Bereich auf Djugarden im Untergeschoss des Gebäudes. Gleichzeitig ist Nähe zum Gröna Lund-Vergnügungspark gegeben. Auf diese Weise bieten sich im Anschluss an den Besuch im Museum weitere Ausflugsmöglichkeiten an.

Eine neue Zeit beginnt

Bereits im Jahr 2006 kam es zur Bekanntgabe von Plänen für ein ABBA-Museum. Inspirierend wirkte das Geschehen um das Beatles-Museum, dessen Standort im britischen Liverpool zu finden ist. Mit den Gründungsplänen beschäftigten sich Ulf Westman und Ewa Wigenheim-Westman. Zunächst kam es zu einigen Startschwierigkeiten, so dass es erst im Januar 2010 zum Start einer Wanderausstellung kam. Neue Pläne für ein Museum wurden am 3.10.2012 öffentlich verkündet. Bei der Eröffnung des Museums im Jahr 2013 waren Anni-Frid Lyngstad, Benny Anderson und Björn Ulvaeus anwesend. Agnetha Fältskog war verhindert, da sie sich mit der Promotion für ihr Album beschäftigte.

Die Ausstellung im ABBA-Museum

Zu sehen sind zum einen Ausstellungsstücke und Installationen von ABBA World. Dazu gehört die Showbühne mit den Hologrammen der vier Schweden. Dort besteht die Möglichkeit zum Karaoke Singen. Die Bandmitglieder stellten eine Vielzahl von Kostümen zur Verfügung. Zu finden sind darunter die Kostüme des Grand-Prix-Siegertitels „Waterloo“ und die Outfits, die die vier Künstler von ABBA auf ihrer Welttournee trugen. Als ein weiterer von vielen Höhepunkten gelten die Anrufe der vier Schweden. Sie nehmen sich Zeit für ein Gespräch mit Besuchern, die gerade im Haus zu Gast sind.

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